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kehrtwende e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur sozialen Integration straffälliger Jugendlicher & Heranwachsender bis 21 Jahre.
kehrtwende e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur sozialen Integration straffälliger Jugendlicher & Heranwachsender bis 21 Jahre.
Die Sozialen Trainingskurse werden für Gruppen mit mindestens 6 und maximal 10 Teilnehmer*innen angeboten.
Die Kurse...
Der lange soziale Trainingskurs (mit Inhalten des Therapeutischen Boxens) wendet sich an männliche jugendliche und heranwachsende Mehrfachtäter, die in der Regel vom Jugendrichter oder dem Bezirksjugendschöffengericht mit einer Jugendstrafe bedacht wurden, die zur Bewährung oder zur Vorbewährung ausgesetzt wurde. Seltener kommt es vor, dass ein Jugendlicher diese Auflage, nach § 10 Abs. 1 Nr. 6 JGG, als Alternative zur bewährungsweise ausgesetzten Jugendstrafe erhält.
Maßgeblich in die Angebotsgestaltung neu eingeflossen sind Methodik und Arbeitsansätze des Therapeutischen Boxens.
Boxen bzw. Kampfsport als Sportart genießt in der angesprochenen Peer Group eine hohe Attraktivität. Über das Vehikel der boxerischen oder mutmaßlich kämpferischen Aktivität soll ein Zugang bzw. intrinsische Motivation zur Mitarbeit bei den Teilnehmern geschaffen werden.
Durch den Einsatz der Instrumente des Therapeutischen Boxens werden die eigene Wahrnehmung und ein vereinfachter, reflektierender Zugang zum eigenen Verhalten gefördert.
Das Boxen ist hier lediglich Werkzeug zum Onboarding der jungen Menschen. Ein Wettkampf- oder Zweikampf-Gedanke spielt keine Rolle im Angebot.
8 - 10 Teilnehmer
8 Gruppenabende von jeweils 2 Stunden, 1 Seminarsamstag ganztägig und 1 Wochenende.
Dem Kurs geht ein Vorgespräch voraus, das die Kursleiter mit jedem Teilnehmer einzeln führen. Es dient einem ersten Kennenlernen, der Erfassung der Bedarfe und der Vermittlung von Verbindlichkeit für den weiteren Verlauf.
Abgeschlossen wird der Kurs mit einem individuellen Nachgespräch, in dem mit dem Teilnehmer der Kursverlauf ausgewertet und ein ausführliches Feedback vermittelt wird.
Der Kurs bietet die Möglichkeit einer umfassenden Aufarbeitung der individuellen Problemlagen.
Die Kurseinheiten sind geprägt von einem Wechsel zwischen Aktivität (Übung) und Gespräch. Hierbei wird von den Trainer*innen die Aufarbeitung der eigenen Straftat eingeführt und zur Reflexion eingeladen. Im Zuge des Aufbaus einer therapeutischen Beziehung werden die Tat besprochen, Ursachen und eigene, negative Mechanismen und Möglichkeiten zur Veränderung gesucht und entdeckt.
Ganz bewusst legt das Angebot keinen alleinigen Schwerpunkt auf die Auseinandersetzung mit der Straftat, sondern Selbstkontrolle und Selbstwahrnehmung sollen ebenfalls Bestandteile des Angebotes sein.
Die einzelnen Kurseinheiten sind immer gleich aufgebaut:
Für viele Jugendliche/Heranwachsende stellt die erfolgreiche Teilnahme an einem langen sozialen Trainingskurs, die ein hohes Maß von Verbindlichkeit verlangt, eine schwierige Aufgabe dar.
Der kurze soziale Trainingskurs ist ein gruppendynamisches Angebot für männliche jugendliche und heranwachsende Straftäter, das den Teilnehmern die Möglichkeit bietet die eigene Straffälligkeit im Zusammenhang mit der persönlichen Lebenssituation zu reflektieren.
Der Kurs wird als gerichtliche Weisung oder Auflage nach § 10 Abs. 1 Nr. 6 JGG in einer Jugendgerichtsverhandlung verhängt. Mit dieser Maßnahme werden in der Regel Jugendliche bedacht, deren Straftaten ansonsten mit einer längeren Arbeitsauflage oder einem Arrest belegt werden würden.
8 - 10 Teilnehmer
5 Gruppenabende von jeweils 3 Stunden und 1 Wochenende.
Dem Kurs voraus geht ein Vorgespräch, das die Kursleiter mit jedem Teilnehmer einzeln führen, es dient einem ersten Kennenlernen, der Erfassung der Bedarfe und der Vermittlung von Verbindlichkeit für den weiteren Verlauf.
Abgeschlossen wird der Kurs mit einem individuellen Nachgespräch, in dem mit dem Teilnehmer der Kursverlauf ausgewertet und ein ausführliches Feedback vermittelt wird.
Die Aufgabe der Teilnehmer als “Spezialisten für schwierige Lebenssituationen” ist es, sich miteinander kritisch und wohlwollend auseinanderzusetzen. Die Kursleiter*innen achten darauf, dass dieser Prozess strukturiert abläuft und verstärken ihn mit Inputs.
Um die Gruppendynamik der Kurse nicht durch die Beziehungskomponente Mann – Frau zu erweitern und wissend um das Dominanzstreben männlicher Teilnehmer, werden Trainingskurse geschlechtshomogen durchgeführt.
Der Soziale Trainingskurs ist im Wesentlichen für junge Frauen innerhalb eines Diversionsverfahrens oder einer Verhandlung beim Einzelrichter*in geeignet.
Die Teilnehmerinnen erhalten eine Weisung nach § 10 Abs. 1 Nr. 6 JGG.
Eine Differenzierung nach dem Schweregrad der strafrechtlichen Auffälligkeit ist bei den jungen Frauen nicht möglich, so dass hier Delinquentinnen mit einem größeren und auch geringerem Ausmaß von Straffälligkeit aufeinandertreffen können. Im Vordergrund steht hier die frauenspezifische Sichtweise.
8 - 10 Teilnehmerinnen
3 Abendtermine von jeweils 3 Stunden, 1 Seminarsamstag sowie ein individuelles Nachgespräch vor.
Der Kurs wird pro Quartal mindestens einmal durchgeführt.
Die Aufgabe der Teilnehmerinnen als “Spezialisten für schwierige Lebenssituationen” ist es, sich miteinander kritisch und wohlwollend auseinanderzusetzen. Die Kursleiterinnen achten darauf, dass dieser Prozess strukturiert abläuft und verstärken ihn mit Inputs.
Seit dem Jahr 2002 ist eine zunehmende Erhöhung der Diversionsverfahren im Bereich der Delikte Fahren ohne Fahrerlaubnis oder Verstoss gegen das Pflichtversicherungsgesetz zu beobachten. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Jugendliche und Heranwachsende, die Ihren Roller durch technische Veränderungen an diversen Bauteilen soweit manipulieren, dass diese schneller fahren können. Darüber hinaus treten bei der Jugendhilfe im Strafverfahren immer mehr Diversionsverfahren wegen unerlaubter Nutzung eines Pkws oder seit Ende 2019 mit Elektro-Scootern auf. Bei „Ersttätern“ stellt die Verkehrsabteilung der Staatsanwaltschaft Mannheim diese Verfahren in der Regel nach einem erzieherischen Gespräch und der Ableistung von Arbeitsauflagen ein.
Gemischtgeschlechtliche Gruppe (überwiegend männliche) Jugendliche und Heranwachsende
Bis 12 Teilnehmer*innen pro Kurs
1 Seminarsamstag ganztägig
Je nach Konstellation der Gruppe können die Inhalte variieren. Methoden aus dem Bereich Kooperations- und Teamspielen wie aus anderen Trainingskursen bekannt, können zur Auflockerung eingebaut werden. In der Kürze des Kurses geht es daher um eine vorwiegende Aufklärung über die Folgen dieses Delikts sowie die Motivation.
Auf Wunsch der Teilnehmer*innen kann bei Bedarf ein erneuter Kontakt zur Jugendhilfe im Strafverfahren hergestellt werden.
Der Verein kehrtwende e.V. ist auf Spenden von Unterstützern angewiesen. Wir freuen uns über eine Zuwendung an:
kehrtwende e.V.
Sparkasse Rhein-Neckar Nord
IBAN: DE71 6705 0505 0030 2651 49
SWIFT-BIC: MANSDE66XXX
Zweck: “Spende für kehrtwende e.V.” und IHR NAME MIT ADRESSE
Kehrtwende e.V.
c/o Haus des Jugendrechts
Heinrich-Lanz-Straße 38
68165 Mannheim
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